Fast 10 000 SchülerInnen protestieren am 15.03.2019 bei der Fridays for Future-Demonstration in Hamburg für mehr Klimaschutz


[2837-LjgXbqnb1P] Fast 10 000 SchülerInnen protestieren am 15.03.2019 bei der Fridays for Future-Demonstration in Hamburg für mehr Klimaschutz. Der Protestzug war Teil einer Aktion in insgesamt 123 Ländern für den Klimaschutz - in Deutschland demonstrierten an 222 Orten insgesamt mehr als 300.000 Schüler*innen unter dem Motto „Verkehrswende statt Weltende“. mehr anzeigen
© Christoph Bellin       Bei der Aktion Fridays for Future demonstrieren in Deutschland Klimaaktivist*innen mit Schulstreiks jeden Freitag für eine besser Klimapolitik. Vor rund einem halben Jahr hat die schwedische 16 jährige Klimaschutzktivistin Greta Thunberg alleine vor dem Reichstag in Stockholm damit begonnen, für stärkere Klimaschutzbemühungen ihres Landes zu protestieren. Durch Auftritte auf der UN-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz und beim Weltwirtschaftsforum in Davos ist sie seitdem weltberühmt geworden. Schüler und Studenten in aller Welt demonstrieren mittlerweile nach ihrem Vorbild unter dem Motto Fridays For Future für mehr Klimaschutz. Das Ziel der Bewegung ist es, Politiker auf die Missstände aufmerksam zu machen und dazu zu bringen, dass sie schnelle und konkrete Maßnahmen für den Klimaschutz einleiten und für die Einhaltung des Übereinkommens von Paris sorgen. Auf der Pariser Klimaschutzkonferenz (COP21) im Dezember 2015 hatten sich 197 Länder erstmals auf ein allgemeines, rechtsverbindliches weltweites Klimaschutzübereinkommen geeinigt. Das Übereinkommen umfasst einen globalen Aktionsplan, der die Erderwärmung auf deutlich unter 2 °C im Vergleich zur vorindustriellen Zeit begrenzen soll, um einem gefährlichen Klimawandel entgegenzuwirken. In der Zwischenzeit haben die USA unter Präsident Donald Trump den Rückzug aus dem Vertrag angekündigt.

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