Fassade vom Spielzeugmuseum in Soltau, gegründet 1984.

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[DSC_0895-iyYF55VdZh] Fassade vom Spielzeugmuseum in Soltau, gegründet 1984. © www.christoph-bellin.de     Soltau ist eine niedersächsische Mittelstadt im Landkreis Heidekreis. Die Stadt liegt zentral in der Lüneburger Heide und wurde erstmals im Jahr 936 als „Curtis Salta“ (Hof an der Salzaue) erwähnt und erhielt 1388 das Stadtrecht. mehr anzeigen
1567 zerstörte ein weiterer Großbrand große Teile der Stadt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Soltau ein weiteres Mal komplett zerstört. Napoleonische Truppen besetzten die Stadt 1803 und machten sie 1810 zur französischen Grenzstadt zum Königreich Westphalen. Ab 1934 beherbergte das Lager Wolterdingen mehrere Einheiten der Wehrmacht und nach Ende des Zweiten Weltkrieges bis etwa 1960 Flüchtlinge und heimkehrende Zwangsarbeiter. In Soltau kam es kurz vor der Befreiung der Stadt durch alliierte Truppen im April 1945 zu einem Verbrechen an entflohenen KZ-Häftlingen. Diese hatten sich aus einem zerbombten Güterzug in Soltau befreien können. In den folgenden Tagen wurden über 100 von ihnen durch Angehörige der Wehrmacht, SS, der örtlichen Hitlerjugend sowie von einigen Soltauer Bürgern gejagt, eingefangen und anschließend an Ort und Stelle oder an Sammelplätzen im Stadtgebiet erschlagen bzw. erschossen. Heute leben ca. 21 000 Einwohner*Innen auf einer Fläche von 203 km².

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