Eisenhüttenstadt ist eine Stadt im Landkreis Oder-Spree des Landes Brandenburg am Westufer der Oder.

[2163-q4Mf883Yf9] Eisenhüttenstadt ist eine Stadt im Landkreis Oder-Spree des Landes Brandenburg am Westufer der Oder. © Christoph Bellin Die Stadt entstand als Planstadt nach einem Beschluss im Juli 1950 als sozialistische Wohnstadt für das Eisenhüttenkombinat Ost (EKO). Das Werk ist noch heute ein bedeutender Arbeitgeber. Gebaut wurde nahe dem historischen, seit dem 13. Jahrhundert bestehenden Ort Fürstenberg (Oder), mit dem der seit 1953 Stalinstadt genannte Ortsteil 1961 zu Eisenhüttenstadt vereint wurde. Durch seine Geschichte als komplette Stadtneugründung und den städtebaulichen Aufbau mit diversen Baudenkmalen gilt Eisenhüttenstadt als besonderes Bauensemble. Am 18. August 1950 erfolgte der symbolische erste Axthieb zum Baubeginn des Eisenhüttenkombinats, der erste Hochofen nahm 1951 den Betrieb auf. Bis 1955 entstanden fünf weitere Hochöfen. Die Stadt wurde 1953 aus Anlass des Todes von Stalin in Stalinstadt umbenannt und 1961 in Eisenhütttenstadt. mehr anzeigen
1988 hatte Eisenhüttenstadt 53 000 EinwohnerInnen. Die gesamte Wohnstadt des Hüttenwerks ist ein Flächendenkmal - die Großgastätte Aktivist wurde 1953 errichtet, nach der Wende privatisiert. Das Mosaik "Arbeit für den Frieden" in der Lindenalle an der Fassade des ehem. Kaufhauses Magnet in der ehem. Leninallee wurde von Walter Womacka entworfen. In Eisenhüttenstadt leben heute auf einer Fläche von 63,5 km² knapp 23 000 Menschen.

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